Anzeige
Mehr Verdachtsfälle auf Kindeswohlgefährdung
© Radio Erft
Teilen:

Mehr Verdachtsfälle auf Kindeswohlgefährdung

Geht es einem Kind gut – oder leidet es zum Beispiel unter Vernachlässigung oder Misshandlung? Um diese Frage zu klären, werden immer häufiger die Jugendämter an Rhein und Erft eingeschaltet.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.07.2019 05:43

Anzeige

Im vergangenen Jahr waren es fast 1.500 Verfahren. Etwa einhundert mehr als in 2017. Fast die Hälfte, nämlich gut 40 Prozent, wurden eingestellt. Das entspricht in etwa dem Trend der letzten Jahre. Bei 134 Fällen wurde im letzten Jahr eine akute Gefährdung des Kindes festgestellt. Jeder vierte Hinweis kam von Polizei, Gerichten oder Staatsanwaltschaft. Das geht aus Zahlen der Landesstatistiker hervor. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Zahl der Verfahren konstant gestiegen, die Zahl der akuten Gefährdungen aber sehr wechselhaft. Unter Kindeswohlgefährdung fallen unter anderem Misshandlung und Vernachlässigung sowie sexuelle Gewalt.



Anzeige
Anzeige
Anzeige