Mehr Privatinsolvenzen im Rhein-Erft-Kreis

Im Rhein-Erft-Kreis hat es im ersten Quartal mehr Pleiten gegeben. Nach Angaben der Landesstatistiker von IT NRW haben von Januar bis März 185 Unternehmen und Privatleute Insolvenz bei den Amtsgerichten angemeldet.


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Das ist ein Plus von mehr als 10 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2018. Besonders stark war der Anstieg bei den Privatinsolvenzen, also Privatpersonen, die zahlungsunfähig sind. Gleichzeitig machen sie den Großteil der Pleiten aus: mehr als zwei Drittel der Fälle sind Privatinsolvenzen. In konkreten Zahlen waren es 127 Fälle. Nach Angaben der Statistiker gibt es bei den Pleiten große Unterschiede zwischen den einzelnen Städten im Rhein-Erft-Kreis. In Bergheim ist die Zahl der Pleiten geradezu explosionsartig gestiegen, vor allem bei den Privatinsolvenzen. Hier gibt es ein Plus von über 115 Prozent. Auch in Elsdorf, Kerpen und Wesseling sind die Pleiten deutlich gestiegen. Dagegen hat es in Erftstadt, Frechen und Brühl deutlich weniger Pleiten gegeben. Auch in ganz NRW ist die Zahl der Insolvenzen im ersten Quartal zurückgegangen, allerdings nur leicht um 0,5 Prozent.