
Mehr als 4000 I-Dötzchen an Rhein und Erft
Mehr als 4.000 I-Dötzchen an Rhein und Erft haben am Donnerstag ihren ersten Schultag. Neu ist für viele auch der Weg zur Schule. Deshalb sollten Autofahrer gerade auf Schulwegen immer damit rechnen, dass sich Kinder spontan und unbedacht verhalten.
Veröffentlicht: Dienstag, 27.08.2019 13:04
In Brühl geht der neue Grundschulverbund Regenbogenschule an den Start. Dafür waren die Grundschule in Vochem und die Melanchthon Grundschule aufgelöst worden. In Elsdorf gibt es in diesem Jahr keine Wartelisten für die OGS-Gruppen mehr. An allen drei Grundschulen hat die Stadt neue, zusätzliche OGS-Gruppen geschaffen. Außerdem bietet der Träger eine Betreuung in den Randstunden an, also vor und nach dem Unterricht. 25 neue Stellen für Grundschullehrer konnten an Rhein und Erft nicht besetzt werden.
Vorsicht bei Fotos auf Schulgeländen
Nicht nur für die I-Dötzchen ist es ein besonderer Tag. Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten - Alle wollen den ersten Schultag mit ihren Smartphones und Kameras festhalten. Dabei ist aber Sensibilität gefragt. Konkret geht es um Fotos, auf denen nicht nur der eigene Nachwuchs zu sehen ist, sondern auch fremde Kinder, andere Eltern oder Lehrer. Diese Bilder dürfen nicht einfach so ins Netz gestellt und in den sozialen Medien geteilt werden. Die fotografierten Personen müssen zustimmen. Darauf hat das NRW-Schulministerium nochmal hingewiesen. Fotos dürfen auch nicht ins Netz gestellt werden, wenn Schulen auf ihrem Gelände ein Fotografier-Verbot ausgesprochen haben.
Polizei führt Kontrollen durch
Die Polizei an Rhein und Erft bittet Autofahrer um besondere Rücksicht. Die I-Dötzchen werden meistens zu Fuß zur Schule gehen und sind den Gefahren im Straßenverkehr besonders ausgesetzt. Deshalb wird die Polizei in den kommenden zwei Wochen verstärkt auf Schulwegen kontrollieren. Dazu gehören zum Beispiel Geschwindigkeitsmessungen, Verkehrssicherheit von Schulbussen und ob Kinder in Autos richtig im Kindersitz angeschnallt sind. Außerdem werden Polizisten in den kommenden Wochen mit den Schulkindern sogenannte „Schulwegtrainings“ durchführen. Dabei lernen die Kinder, dass der schnellste und kürzeste Weg nicht immer der sicherste ist.