
Medikamenten-Engpässe in Apotheken
Ibuprofen, Antibiotika, Blutdrucksenker – bei immer mehr Medikamenten kommt es im Rhein-Erft-Kreis zu Lieferengpässen. Das sagt der Apothekerverband. Nach seinen Angaben sind rund 300 verschiedene Medikamente derzeit bei uns in den Apotheken nicht mehr vorrätig.
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Das liegt vor allem daran, dass die Medikamente in Indien oder China hergestellt werden. In Fernost werden die Medikamente in großen Werken hergestellt. Fallen ein oder zwei dieser Werke für kurze Zeit aus, kommt es teilweise in ganz Europa zu Lieferengpässen. Auch Impfstoffe sind davon betroffen. Nur beim Impfstoff gegen Grippe läuft im Moment noch alles normal. Der Apothekerverband rät allen, die auf Medikamente angewiesen sind, mit dem Arzt über Alternativen zu sprechen. Bis sich die Situation wieder normalisiert, kann es noch einige Monate dauern. Die Apotheken rechnen damit, dass Anfang nächsten Jahres die meisten Medikamente wieder normal geliefert werden können.
Eine Liste aller Medikamente, bei denen es zur Zeit Lieferengpässe gibt, hat das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte HIER zusammen gestellt.