
Manheim-Alt: Kein Klärschlamm in Baugruben
Der Verdacht auf illegale Entsorgung von Klärschlamm in Kerpen-Manheim-Alt hat sich nicht bestätigt. Die Kreisverwaltung hatte nach dem Vorfall Bodenproben genommen – und seit Dienstag Mittag liegt das Ergebnis vor.
Veröffentlicht: Dienstag, 30.07.2019 12:27
Demnach handelt es sich einfach nur um humushaltigen Mutterboden – so wie es RWE auch schon gesagt hatte. Die Grünen in Kerpen hatten die Stadt angeschrieben, weil Anwohner letzte Woche beobachtet hatten, wie vermeintlich verdächtiges Material in die Baugruben von zwei abgerissenen Häusern gekippt wurde.Vor allem über die unterschiedlichen Farben der verfüllten Erde hatten sich die Anwohner gewundert, sagen die Grünen. Zunächst sei deutlich dunkleres Material in die Gruben geschüttet worden - darauf kam dann eine Schicht trockene Erde. Deshalb stand die Vermutung im Raum, es sei womöglich Klärschlamm entsorgt worden. RWE reißt immer mehr alte Häuser im Umsiedlungsort ab – und verfüllt dann die entstandenen Baugruben, um sie sicher zu machen.