
Leverkusen: Kein Dioxin im Ruß
Nach der Explosion und dem Brand in einer Leverkusener Müllverbrennungsanlage hat das Landesumwelt in den niedergegangenen Rußpartikeln nach eigenen Angaben nur eine geringe Schadstoffbelastung entdeckt. Es seien keine Rückstände von Dioxin und dioxinähnlichen Stoffen in den Rußpartikeln festgestellt worden.
Veröffentlicht: Freitag, 30.07.2021 14:52
Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die am Brandereignis beteiligten Stoffe nur ein geringes Dioxin-Bildungspotential gehabt hätten, so das LANUV. Der Fachbereichsleiter für den Sondereinsatz des Landesumweltamtes, Ulrich Quaß, sprach bei einer Pressekonferenz in Leverkusen zunächst von einer guten Nachricht. Aber man wisse noch nicht, ob eventuell weitere Stoffe freigesetzt worden seien. Die Ermittlungen, welche Stoffe bei dem Unfall beteiligt gewesen seien, dauerten noch an.