Leere Busse und Bahnen

Auch die Kölner Verkehrsbetriebe bekommen die Auswirkungen und die vielen Einschränkungen rund um das Corona-Virus zu spüren. Es gebe innerhalb einer Woche massiv weniger Fahrgäste in den Bussen und Bahnen, sagt KVB-Chefin Stefanie Haaks.

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Das liege unter anderem an den wegfallenden Schülern, seitdem seit Montag die Schulen geschlossen sind. Manche Kunden würden aber gerade auch lieber auf eine Fahrt mit der KVB verzichten, bestätigt Haaks. An der Reinigung der Fahrzeuge habe sich durch Corona nichts geändert. Eine zusätzliche Desinfektion auf der Strecke könne die KVB auf ihren 65 Buslinien und 12 Bahnlinien nicht leisten. Alle 680 Fahrzeuge seien immer irgendwo unterwegs, so Haaks weiter. Umgesetzt hat die KVB dafür andere Maßnahmen. Die Bahnfahrer öffnen an allen Haltestellen jetzt automatisch die Türen, damit Fahrgäste nicht die Knöpfe drücken müssen. Und in den Bussen bleibt die vorderste Tür geschlossen, damit der Fahrer weniger Kontakt zu Fahrgästen hat.

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