Leck bei Shell in Köln-Godorf

Bei der Shell-Raffinerie in Godorf hat es Anfang April wieder ein Leck gegeben. Offenbar durch Zersetzung hat sich in einer unterirdischen Produktionsleitung ein ein Millimeter großes Loch gebildet, heißt es von dem Unternehmen.

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Aufgefallen war das Loch an einer Grundwassermessstelle in Godorf, weil dort auf dem Wasser Reste eines Ölproduktes schwammen. In Absprache mit der Kölner Bezirksregierung haben zwei externe Gutachter weitere Messstellen untersucht und Bodenproben genommen, heißt es. Das Ergebnis: die Verunreinigung soll sich nach Angaben von Shell auf das Werksgelände beschränken. Die nötigen Sanierungsarbeiten haben bereits begonnen. An zwei Stellen wird jetzt der Grundwasserspiegel mit Pumpen abgesenkt, um das Öl abpumpen zu können. Außerdem werden an den anderen Messstellen jetzt häufiger Proben genommen, heißt es von dem Unternehmen. Bei dem ausgetretenen Produkt handelt es sich um sogenanntes leichtes Gasöl (LGO), ein Produkt zur Herstellung von Diesel.

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