
Lagerhalle und Büros in Frechen abgebrannt
Nach dem Großbrand einer Lagerhalle und einiger Büros in Frechen können die Brandermittler der Polizei noch immer nicht mit ihre Arbeit beginnen, denn aktuell ist die Feuerwehr noch vor Ort. Auf Hochtouren läuft aber schon die Suche nach Ausweichquartieren unter anderem bei der Firma Licatec.
Veröffentlicht: Sonntag, 02.02.2020 15:15
Der Elektrogroßhandel saß bis jetzt in dem Bürotrakt an der Alfred-Nobel-Straße. Laut der Geschäftsführung sind die Räume durch das Feuer aber komplett zerstört worden und können nicht mehr genutzt werden. Allerdings konnten alle Daten des Betriebs gerettet werden. Die 18 Mitarbeiter der Niederlassung in Frechen arbeiten aktuell von zu Hause aus, bis neue Räume gefunden sind, heißt es. Bei dem Großbrand waren am Sonntag bis zu 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Neben den Büros stand eine rund 15.000 Quadratmeter große Lagerhalle in Flammen. Dort hatten verschiedene Firmen ihre Lagerräume. Unter anderem sind bei dem Feuer Sportartikel, Glas und medizinische Produkte verbrannt. Im Umfeld des Branden hat es stark gerochen, Messungen haben ergeben, dass keine Giftstoffe in der Luft sind. Die Brandursache ist noch unklar.
Reihe von Großbränden in Frechen
Es ist nicht das erste Mal, dass in den letzten Jahren ein Großbrand die Einsatzkräfte beschäftigt. Ende April 2018 ist die Kletterhalle Chimpanzodrome bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Kletterhalle wird neu gebaut und soll im Herbst eröffnen. Im Juni des selben Jahres brannte der REWE in der Hubert-Prott-Straße ab. Er soll wieder aufgebaut werden.