
Korruptionsverdacht: Bürgermeister bestreitet Vorwürfe
Im Fall des Korruptionsverdachts in der Kerpener Stadtverwaltung hat jetzt Bürgermeister Dieter Spürck alle Vorwürfe zurückgewiesen. In einem schriftlichen Statement bestreitet er, bestochen worden zu sein, oder sonstige wirtschaftliche Vorteile angenommen zu haben.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.04.2019 15:26
Spürck ist nach eigenen Angaben davon überzeugt, dass sich die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen als haltlos erweisen werden. Außerdem bestätigte er noch einmal, dass er selbst den Antikorruptionsbeauftragten der Stadt Kerpen gebeten habe, Anzeige beim Landeskriminalamt zu stellen. Das sei Ende September passiert. Hintergrund sind wiederholte Vorwürfe, bei der Erteilung der Baugenehmigung für ein Mehrfamilienhaus auf dem Grundstück der Villa Trips sei bestochen worden. Das Bauvorhaben war und ist politisch umstritten, so Spürck. Und obwohl die Entscheidung der Bauverwaltung von verschiedenen externen Experten unterschiedlich beurteilt wurde, sei sie rechtlich vertretbar.