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Kohleausstieg: Der Fahrplan steht
© MWIDE NRW/G. Jäger
Im Rheinischen Braunkohlerevier sollen 2030 erste Kraftwerke vom Netz gehen.
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Kohleausstieg: Der Fahrplan steht

Der Hambacher Forst bleibt erhalten. Das ist eines der Ergebnisse des Klimagipfels am Abend im Kanzleramt. Bis zum frühen Donnerstagmorgen haben die Minister der Kohleländer mit der Bundesregierung verhandelt. Sie einigten sich schließlich auf einen Abschaltplan für die klimaschädlichen Braunkohle-Kraftwerke und viele weitere Details.

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Donnerstagvormittag wollen die zuständigen Fachminister sich öffentlich dazu äußern. Auch der genaue Zeitplan für das Abschalten soll voraussichtlich schon am Donnerstag bekanntgegeben werden, wenn die Betreiber der Kraftwerke und Tagebaue endgültig zugestimmt haben. Beschäftigte in Braunkohle-Kraftwerken und -Tagebauen sollen bis 2043 von einem sogenannten Anpassungsgeld profitieren können. Wenn sie ihren Job verlieren, können sie damit die Zeit bis zum frühzeitigen Renteneintritt überbrücken. Für die Kohleregionen in den vier Ländern hatte der Bund schon Finanzhilfen und Investitionen von insgesamt 40 Milliarden Euro bis 2030 zugesagt. Bis Mai 2020 soll es eine Bund-Länder-Vereinbarung dazu geben, die die Umsetzung regelt.

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