Kölns Polizeipräsident verteidigt Vorgehen bei Kurden-Demo

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob hat das Vorgehen der Polizei bei der pro-kurdischen Demo gegen den Krieg in Syrien am Samstag in Köln verteidigt.

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Jacob sagte, die Bevölkerung über mögliche Ausschreitungen zu warnen, sei richtig gewesen. In einem vergleichbaren Fall würde er wieder so reagieren. Er wies auch die Kritik zurück, die drastischen Warnungen hätten viele Demoteilnehmer abgeschreckt und so das Recht auf Versammlungsfreiheit eingeschränkt. Unter anderem hatte eine Kölner Landtagsabgeordnete der Grünen erklärt, die Polizei müsse offenlegen, wie es zu der Einschätzung, „es seien tausende Gewaltbereite Menschen unterwegs nach Köln“, gekommen ist. Der Kölner Bundestagsabgeordnete Birkwald von den Linken fragte nach der Demo am Samstag, ob die Kölner Polizei einer Falschinformation des türkischen Geheimdienstes aufgesessen sei.

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