Köln/Rhein-Erft: Hilfe für Ausbildungsbetriebe kommt gut an

„Ein phantastisches Signal für unsere Betriebe“ – das sagt die Kölner Handwerkskammer zur geplanten Ausbildungsprämie. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch beschlossen, dass die Betriebe, die trotz der Krise weiter Lehrlinge ausbilden Geld bekommen.

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Geplant sind bis zu 3.000 Euro für kleine und mittlere Betriebe, heißt es. Das regionale Handwerk habe diese Hilfe bereits zur Hochphase der Corona-Pandemie gefordert, heißt es. Das Verantwortungsbewusstsein habe nicht nachgelassen, vielmehr muss an den Nachwuchs gedacht und weiter ausgebildet werden, heißt es. Und das auch in Zeiten einer wirtschaftlichen Krise. Die Handwerkskammer hofft, dass die verabredeten Mittel – genauso wie die Soforthilfe – ohne viel Bürokratie auf den Konten der Handwerksbetriebe ankommen.

Kritik vom Mittelstand

Kritik kommt vom Bundesverband mittelständischer Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis. Viel gerechter als eine Ausbildungprämie wäre es, wenn ausbildende Betriebe einen spürbaren steuerlichen Ausbildungsbonus erhalten würden, heißt es dort. 

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