
Kölner durch Schuss verletzt - Mordkommission ermittelt
Durch einen Schuss ist im Industriegebiet Dormagen-Horrem ein 43-jähriger Mann aus Köln lebensgefährlich verletzt worden. Die Hintergründe der Tat sind laut Polizei bislang unklar. Man gehe zur Zeit mehreren Hinweisen auf mögliche Tatverdächtige nach, sagte eine Polizeisprecherin.
Veröffentlicht: Sonntag, 24.05.2020 16:11
Nach ersten Erkenntnissen war es am Samstag zu einem Streit zwischen dem späteren Opfern und drei Männern gekommen. Die Verdächtigen seien geflüchtet. Die drei Männer sollen zudem alle ein Tuch vor dem Mund getragen haben. Der 43-Jährige kam in ein Krankenhaus und schwebte auch am Sonntag noch in Lebensgefahr. Die Ermittler werten die Tat nach ersten Erkenntnissen als versuchtes Tötungsdelikt und haben eine Mordkommission eingerichtet.
Ein Verdächtiger soll 192 bis 195 Zentimeter groß und stämmig gebaut sein. Er soll dunkel gekleidet gewesen sein und trage dunkle, kurz rasierte Haare. Die zweite Person soll circa 183 Zentimeter groß sein und einen grauen Jogginganzug getragen haben, wobei die Kapuze tief ins Gesicht gezogen gewesen sei. Der dritte Mann soll kleiner und schmaler als die anderen sein. Dunkle Haare, dunkle Bekleidung. Zeugen, die an der Emdener Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, werden um einen Anruf bei der Polizei in Neuss unter der Telefonnummer 02131/300-0 gebeten.