
Kölner Drogenkrieg erneut vor Gericht
Vor dem Kölner Landgericht wird am Dienstag (27.10.) erneut ein Urteil im Zusammenhang mit dem sogenannten Kölner Drogenkrieg verhandelt. Ein 23-Jähriger muss sich nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs ein zweites Mal wegen seiner Rolle im bandenmäßigen Cannabishandel verantworten.
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Neues Strafmaß am Landgericht Köln
Am Landgericht Köln wird am Dienstag (27.10.) ab 14 Uhr erneut über das Strafmaß gegen einen 23-Jährigen verhandelt. Der Fall steht im Zusammenhang mit dem sogenannten Kölner Drogenkrieg.
Der Mann muss sich ein zweites Mal vor Gericht verantworten, weil der Bundesgerichtshof das erste Urteil teilweise aufgehoben hat. Grund dafür war nach Angaben des Gerichts ein Fehler bei der Strafzumessung durch das Landgericht Köln.
Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs hätte berücksichtigt werden müssen, dass die Aussagen des Angeklagten in einem Fall zur Aufklärung beigetragen haben. Im ersten Verfahren war der 23-Jährige wegen Beihilfe zum bandenmäßigen Cannabishandel zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden.
In dem Verfahren geht es um große Drogenmengen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die Bande mehr als 1.200 Kilogramm Marihuana gehandelt haben. Das Landgericht Köln will noch am Dienstag (27.10.) über das neue Strafmaß entscheiden.