
Dort wurden Unterlagen sichergestellt, um zu prüfen, wie viele Tests die drei Verdächtigen in ihren beiden Testzentren tatsächlich durchgeführt haben. Die jungen Männer sollen laut Staatsanwaltschaft Schnelltestunterlagen gefälscht und Tests abgerechnet haben, die sie gar nicht durchgeführt hatten. Es geht laut Polizei um eine Summe von fast zwei Millionen Euro, aber weil die Ermittlungen schnell ins Rollen kamen, wurde das Geld noch nicht ausgezahlt. Würde die Zahl der abgerechneten Tests der Wahrheit entsprechen, hätten die Männer in ihren zwei Testzentren in der Innenstadt und in Ehrenfeld zeitweise über 30 Prozent aller Tests (in Testzentren) in ganz Köln durchgeführt. Dass etwas mit den beiden Testzentren nicht stimmt, war schon letzten Monat aufgefallen, deswegen hatte das Kölner Gesundheitsamt die Einrichtungen geschlossen.