
Erstes Interview mit der Ehefrau
Ab Donnerstag kann man sich auf dem Streaming-Dienst Netflix eine Doku über Lukas Podolski ansehen. Der beliebte Fußballstar ist in Bergheim aufgewachsen und gilt bis heute als Liebling vieler FC-Fans. Die Doku „Poldi“ soll kreativer und anders sein als normale Fußballer-Storys – deswegen steht der Privatmensch Podolski im Vordergrund: mehr als Fußball-Kollegen und Experten reden Oma, Mutter, Vater, Schwester und Sohn. Die Macher zeigen den in Polen geborenen Fußballer beim Sumo-Ringen in Japan, beim Radfahren mit seiner Familie oder beim Kölner Rosenmontagsumzug.
Und: Ehefrau Monika, die sich sonst fast komplett aus der Öffentlichkeit raushält, gibt in der Doku ihr erstes Interview.
Darin erzählt sie von ihrem ersten Treffen mit dem damaligen Jugendspieler des FC Köln an der Tischtennisplatte in der Schule und eine Ehekrise nach seinem erneuten Wechsel zum FC 2008. Dass der größte Moment seiner Karriere erst im Abspann stattfindet, sagt ohnehin viel über den bodenständigen Podolski aus. Er sagt: „Ich habe mich nie durch Pokale definiert. Dafür liebe ich den Fußball zu sehr, weil er viel mehr zu bieten hat als nur irgendwelche Pokale, sondern Stadien, Fans, das Ganze drumherum.“