
Köln: Zu viel Müll durch Einwegabfälle
In Köln fallen überdurchschnittlich viele Einwegabfälle im öffentlichen Raum an. Also zum Beispiel in Papierkörben, auf den Straßen und Wegen. Einer bundesweiten Studie zufolge sind es in Köln 15 Kilo pro Kopf und Jahr.
Veröffentlicht: Freitag, 28.08.2020 13:36
Take-Away-Essensverpackungen und To-Go-Becher machen den größten Anteil aus, gefolgt von Kippen. Hintergrund der Studie ist, dass ab nächstem Jahr bestimmte Einwegkunststoffprodukte wie Wattestäbchen, Besteck, Teller und Strohhalme verboten werden. Der Verbrauch von Take-Away-Verpackungen und To-Go-Bechern soll eingedämmt werden. Die Hersteller sollen sich an den Kosten für die Müllsammlung und Beseitigung beteiligen. Der Stadt Köln entstehen durch das Wegwerfen von Müll auf Straßen und Plätzen Kosten von rund 12 Millionen Euro im Jahr.