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Hendrik Wüst, aktueller und künftiger Ministerpräsident in NRW
© Land NRW/Götz
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Köln: Wüst kritisiert Pläne um Muezzin-Rufe

NRW-Ministerpräsident Wüst sieht das Kölner Modellprojekt zu Muezzin-Rufen kritisch. Das sagte er der katholischen Nachrichtenagentur. Es sei zwar ohne Zweifel, dass der Muezzin-Ruf unter die Religionsfreiheit falle.

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.04.2022 11:55

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Als Ergebnis einer Abwägung mit anderen Grundrechten rufen Moscheen derzeit aber nur sehr zurückhaltend an einzelnen Orten zum Gebet, so Wüst. Das habe in den letzten Jahren für gesellschaftlichen Frieden rund um das Thema gesorgt. Die Stadt Köln greift nun ohne Not und Anlass in diesen Frieden ein, sagte Wüst. Er habe große Sorge, dass dies zu mehr Streit und weniger Fortschritten bei der Integration führt. Köln hatte Ende des letzten Jahres erklärt, dass Moscheegemeinden auf Antrag und unter Auflagen Gläubige zum Freitagsgebet rufen dürfen. Das Modellprojekt ist zunächst auf zwei Jahre befristet.

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