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Köln: Weitere Mängel an Lärmschutzwänden entdeckt
© Straßen NRW
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Köln: Weitere Mängel an Lärmschutzwänden entdeckt

Nach dem tödlichen Betonplatten-Unfall auf der A3 sind dort weitere Mängel an Lärmschutzwänden entdeckt worden. An der Unfallstelle seien sieben Lärmschutzplatten nicht korrekt angebracht worden, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW mit. Dabei sei offenbar aus Platzgründen bewusst mit geschweißten Winkeln improvisiert worden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.11.2020 18:24

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Vor rund zwei Wochen war eine Betonplatte aus der Schallschutzmauer heraus auf das Auto einer Kölnerin gestürzt und hatte sie erschlagen. Nach Angaben des Landesbetriebs war die improvisierte Konstruktion schon 2008 im Abnahmeprotokoll für das Bauwerk als Mangel aufgeführt worden. Die Baufirma sollte das von einem Statiker prüfen lassen, sei dem aber trotz mehrfacher Aufforderung nicht nachgekommen. Die Baufirma sei mittlerweile insolvent. Unabhängig davon, ob es sich an der A3-Unfallstelle um die Verkettung eines Baumangels mit individuellen Fehlern und Versäumnissen handelt, oder um ein generelles Defizit beim Prozess der Abnahme und Prüfung von Bauwerken, hat das Verkehrsministerium veranlasst, die bisherige Praxis der Überwachung und Abnahme von Bauprojekten sowie die Abläufe und Organisation der Bauwerksprüfung beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen von einem externen Gutachter überprüfen und bewerten zu lassen.

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