Köln: Viele Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung

Nach drei Monaten Corona-Schutzverordnung zieht die Stadt Köln Bilanz – und die hat es in sich. So haben die bis zu 100 Mitarbeiter des Ordnungsamtes in dieser Zeit rund 15.600 Überstunden angesammelt. Sie waren überwiegend im Einsatz, um Verstöße gegen das Kontakt- und Ansammlungsverbot zu verfolgen.

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In Summe waren allein das fast 3.300 Verstöße. Hinzu kommen Verstöße auf den zeitweise gesperrten Spielplätzen, in der Gastronomie und beim Tragen der Mund-Nasen-Masken. Seit den Lockerungen stoßen die Mitarbeiter laut Stadt immer mehr auf Aggressivität ihnen gegenüber: sie werden bedroht, gezielt angehustet oder mit Flaschen beworfen. Das schlägt sich auch in der Zahl der Strafanzeigen nieder: das waren bisher über 50, unter anderem wegen Körperverletzung.

Stadt Köln kassiert bei Verstößen

Wer sich nicht an die Corona-Schutzverordnung hält und erwischt wird, muss blechen. In Köln summieren sich die Bescheide bis jetzt auf über 200.000 Euro. Der Großteil geht auf das Konto von Verstößen gegen das Ansammlungs- und Kontaktverbot. Hier sind 200 Euro Bußgeld plus fast 30 Euro Verwaltungsgebühr fällig. Insgesamt hat die Kölner Bußgeldstelle bislang fast 860 Bescheide ausgestellt. 

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