
Köln: Verwaltung zieht Bilanz
Die Stadt Köln zieht nach einem schwierigen Jahr Bilanz. Schutzmaßnahmen, mehr Personal, unbürokratische Hilfe – die Pandemie habe den städtischen Haushalt in bisher nie dagewesenem Maße gefordert, heißt es von der Stadt..
Veröffentlicht: Montag, 21.12.2020 07:26
Die Folgen seien erst absehbar, wenn die finanziellen Hilfen von Bund und Land im kommenden Jahr auslaufen. Um den Betrieb der Verwaltung auch während der Krise aufrecht zu erhalten, hatte die Stadt tausende Homeoffice-Möglichkeiten für ihre Mitarbeiter geschaffen. Außerdem musste eine Software entwickelt werden, damit das Gesundheitsamt Infektionsketten nachverfolgen kann, heißt es Außerdem hat die Stadt Köln in diesem Jahr in die Digitalisierung investiert. Es gibt mehr bürgerfreundliche Online-Verfahren und neue Bezahlmöglichkeiten, heißt es.
Geld für Verkehrswende und Schulen
In Sachen Verkehrswende stellt sich die Stadtspitze ein gutes Zeugnis aus. Für die Sanierung der Radwege sei mehr Geld als in den beiden letzten Jahren zusammen ausgegeben worden. Damit wurden in diesem Jahr mehr als 70 Kilometer Straße Fahrradfreundlicher gemacht und 26 Straßenabschnitte sind jetzt Fahrradstraßen. Erfolge meldet die Stadt auch in Sachen Schulbau. 48 Maßnahmen sind in diesem Jahr an 24 Schulen gestartet, darunter der Neubau zweier Gesamtschulen. Insgesamt investiert die Stadt hier 1,7 Milliarden Euro.