Köln: Verfahren gegen betrunkenen KVB-Fahrer eingestellt

Im März vor zwei Jahren war ein alkoholisierter Straßenbahnfahrer der Linie 18 in Köln an der Haltestelle Eifelwall auf eine vorausfahrende Straßenbahn geknallt. Dabei wurden 44 Menschen verletzt. Das Verfahren wurde eingestellt.

Jetzt hat das Kölner Amtsgericht das Verfahren gegen den ehemaligen KVB-Fahrer vorläufig eingestellt, nachdem die Staatsanwaltschaft und der Beschuldigte zugestimmt haben. Der Mann muss als Auflage 5.000 Euro innerhalb eines halben Jahres an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Weil der Mann alkoholkrank ist und bei dem Zusammenstoß der beiden Bahnen 2,4 Promille Alkohol im Blut hatte, geht ein Gutachter von erheblich verminderter Schuldfähigkeit zur Tatzeit aus. Der Mann ist nicht vorbestraft und hatte sich mit den KVB schon vorher auf einen Vergleich geeinigt.

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