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Köln: Urteil zu Stadtarchiveinsturz am Bundesgerichtshof
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Köln: Urteil zu Stadtarchiveinsturz am Bundesgerichtshof

Hätte der Tod von zwei jungen Männern durch den Einsturz des Stadtarchivs vor 12 Jahren verhindert werden können? Darüber entscheidet Mittwoch der Bundesgerichtshof.

Veröffentlicht: Mittwoch, 13.10.2021 05:53

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Das Kölner Landgericht hatte zwei Bauleitern der U-Bahnbaustelle zwar eine Verletzung ihrer Sorgfaltspflicht nachgewiesen, beide aber vom Vorwurf der Fahrlässigen Tötung freigesprochen. Dagegen ist die Bundesanwaltschaft vor dem BGH in Revision gegangen. Schon Jahre vor dem Einsturz des Stadtarchivs am Waidmarkt hatte es massive Probleme und Baufehler in der Grube gegeben. Es habe so viele gefahrenträchtige Hinweise gegeben, dass die beiden verantwortlichen Bauleiter hätten Alarm schlagen müssen, so die Bundesanwaltschaft und spricht von einem durchgängig fehlerhaften Urteil durch das Landgericht Köln. Die Verteidigung widerspricht und fordert, dass der Freispruch bestand haben müsse. Das Kölner Landgericht habe ein sehr ausführliches Urteil geschrieben und betont, dass Fehler der Bauleiter nicht die Ursache für den Einsturz gewesen seien.

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