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Köln: Toter Säugling vor Babyklappe - Prozess hat begonnen
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Köln: Toter Säugling vor Babyklappe - Prozess hat begonnen

Vor dem Kölner Landgericht hat am Mittwochmorgen der Prozess gegen eine Mutter, die ihren Säugling vor eine Babyklappe gelegt haben soll, begonnen. Der kleine Junge war Mitte Juli tot vor der Babyklappe des Frauenhauses entdeckt worden.

Veröffentlicht: Dienstag, 01.02.2022 12:37

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Die 36-jährige Frau ist wegen Totschlags durch Unterlassen angeklagt. Nach Einschätzung der Rechtsmediziner soll der Säugling bei der Geburt gelebt haben. Es war bereits das fünfte Kind der Frau. Sie soll ihre Schwangerschaft verheimlicht und das Kind alleine geboren und selbst abgenabelt haben. Dann soll sie das Kind in eine Decke gewickelt und in einem Kleiderschrank versteckt haben. Einen Tag später soll sie den kleinen Jungen dann unbemerkt vor der Babyklappe abgelegt haben. Auf die Spur der Frau sind die Ermittler durch eine Quittung eines Lebensmitteldiscounters gekommen. Der Beleg hatte bei dem Baby gelegen. 

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Mutter will sich vor Gericht äußern

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Nach der Verlesung der Anklage schlossen die Richter die Öffentlichkeit auch schon für weite Teile des Verfahrens aus. Die Richter begründeten das mit dem Schutz der Persönlichkeitsrechte der Angeklagten. Sie habe angekündigt, sich vor Gericht zu den Vorwürfen äußern zu wollen. Da es dabei um persönliche Lebensumstände gehe, solle dies unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschehen. Auch bei den Sachverständigen-Gutachten und den Plädoyers würden Zuschauer nicht zugelassen.

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