
Man werde das Urteil intensiv prüfen und Gespräche mit dem FC führen, sagte eine Stadtsprecherin. Das Gericht hatte gestern entschieden, dass Köln handwerkliche Fehler gemacht hat. Der Bebauungsplan umfasse nicht nur das neue Trainingsgelände, sondern auch vier versiegelte Kleinspielfelder für die Bürger – und die seien im geschützten Grüngürtel nicht zulässig. Mit einem ergänzenden Verfahren könne Köln den Planungsfehler aber aus der Welt schaffen, befanden die Richter. FC-Geschäftsführer Phillip Türoff reagierte auf das Urteil entsprechend reserviert. Wichtig sei jetzt für den Verein, wie lange es dauere, bis man Klarheit habe. Und es sei interessant gewesen zu erfahren, dass das Problem vier öffentliche Kleinspielfelder seien, mit denen der FC gar nichts zu tun habe. Aus Sicht der Richter hatte die Stadtverwaltung die Spielfelder für die Bürger mit in die Planung genommen, um der Politik das Ganze schmackhafter zu machen.