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Köln: Stadt erlaubt Moscheen Aufruf zum Freitagsgebet
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Köln: Stadt erlaubt Moscheen Aufruf zum Freitagsgebet

Wer in Köln unterwegs ist, könnte bald an Freitagen den Ruf des Muezzins hören.

Veröffentlicht: Freitag, 08.10.2021 04:13

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Die Stadt hat entschieden, dass es zwei Jahre lang einen entsprechenden Testlauf geben soll: Moscheegemeinden können auf Antrag ihre Gläubigen zum mittäglichen Freitagsgebet rufen. Allerdings darf der Gebetsruf nicht länger als fünf Minuten dauern und für die Lautstärke gibt es eine Höchstgrenze. Und: Jede Gemeinde muss einen Ansprechpartner haben, der Fragen aus der Nachbarschaft beantwortet und mögliche Beschwerden entgegennimmt. Oberbürgermeisterin Reker sagt, das sei ein Zeichen der gegenseitigen Akzeptanz der Religion und ein Bekenntnis zur grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit. Muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger seien ein fester Teil der Kölner Stadtgesellschaft. „Und wenn wir in unserer Stadt neben dem Kirchengeläut auch den Ruf des Muezzins hören, zeigt das, dass in Köln Vielfalt geschätzt und gelebt wird.“

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