
Köln: Stadt aktualisiert Notfallplan für Stromausfall
Der Krisenstab der Stadt Köln hat seinen Notfallplan für einen über Tage andauernden, großflächigen Stromausfall aktualisiert. Hintergrund sind mögliche Folgen einer massiven Gasknappheit, die sich auf die Stromversorgung auswirken könnte.
Veröffentlicht: Dienstag, 13.09.2022 09:01
Der Notfallplan Strom befasst sich zum Beispiel mit Fragen wie „Was ist, wenn die strombetriebenen S- oder U-Bahnen stecken bleiben und wer holt die Menschen dann da raus?“ Außerdem ist festgelegt, wie die Mitarbeitenden der kritischen Infrastruktur zur Arbeit kommen, wenn der ÖPNV nicht mehr funktioniert. Und es muss zum Beispiel auch geregelt werden, wie die Bevölkerung informiert wird und wo sich Anlaufstellen befinden. Die Details dazu wollen die Behörden aber aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlichen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hatte zuletzt vor flächendeckenden Stromausfällen gewarnt, Experten halten das deutsche Stromnetz allerdings für gut gewappnet. Die Angst sei zu einem großen Teil Panikmache, heißt es.
Das rät die Bundesregierung der Bevölkerung
Grundsätzlich rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz, dass jeder Haushalt ein batterie- oder solarbetriebenes UKW-Radio zu Hause hat. Außerdem sollte sich jeder Haushalt nach Möglichkeit so aufstellen, dass er ohne Hilfen von außen ein paar Tage klarkommt. Trinkwasser, Lebensmittel und Taschenlampen inklusive Batterien oder als Solar- oder Kurbel-Variante sind Grundausstattung. Auch ausreichend Bargeld sowie Babynahrung, Hygieneartikel oder Medikamente gehören in die Notfalltasche, so die Bundesbehörde. Wer auf dem Balkon oder im Garten einen Grill hat, könne diesen zum Kochen nutzen, oder einen Campingkocher bereithalten.