
Die meisten Corona-Regeln, die das Land den NRW-Kommunen jetzt vorschreibt, galten in Köln schon. Neu ist jetzt unter anderem die Sperrstunde Und zwar immer dann, wenn die Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern bei mindestens 50 pro Woche liegen. Matthias Johnen vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband im Regierungsbezirk Köln findet das unsinnig. Um die Pandemie einzudämmen sei die Sperrstunde kontraproduktiv. Denn die unkontrollierten privaten Feiern seien das Problem, nicht die Wirte, die sich an alle Hygieneregeln hielten. Der Deutsche Hotel und Gaststättenverband will in NRW einen Eilantrag gegen die neue Regel beim Verwaltungsgericht einreichen. Außerdem gilt in Köln ab Mittwoch eine verschärfte Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, überall wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann.