
Köln: soziale Arbeit statt Geld für Miete
Zu teurer und zu knapper Wohnraum - viele Studierende haben in Köln und im Rhein-Erft-Kreis Probleme eine bezahlbare Wohnung oder ein WG-Zimmer zu finden. In Köln hat sich die Stiftung Pro Hövi ein etwas anderes Konzept dafür überlegt: In dem Wohnprojekt der Stiftung zahlen die Studierenden ihre Zimmer nicht mit Geld sondern mit Sozialstunden.
Veröffentlicht: Montag, 31.10.2022 08:17
Die Studierenden arbeiten 6 Stunden in der Woche in sozialen Projekten der Stiftung und bekommen dafür kostenlos ein WG-Zimmer zur Verfügung gestellt. Dabei sollen die Studierenden die Arbeit aber nicht nur machen, um das Zimmer zu bekommen, sondern sich auch wirklich in den Projekten und im Viertel engagieren wollen, heißt es. Denn nur so könne das Konzept aufgehen, da die Studierenden ihre Stunden beispielsweise auf Vertrauensbasis leisten und die Betreuer diese nicht kontrollieren. Die Stiftung stellt in dem Projekt Zimmer für insgesamt 12 Studierende zur Verfügung, die hier in Zweier oder Dreier-WGs wohnen.