
Die Soko wird keine aktuellen Mordfälle mehr übernehmen, sondern ausschließlich an den rund 200 ungeklärten Mordfällen der letzten 50 Jahren arbeiten. Dabei geht es um Fälle aus Köln, dem Bergischen oder dem Rhein Erft Kreis. Kölns Kripochef Klaus Stephan Becker sagte, die neue EK Cold Cases wolle auch den Angehörigen der Opfer Klarheit bringen und ein deutliches Zeichen an die Täter senden. Sie sollen nicht glauben, dass sie am Ende ungeschoren davon kommen, denn Mord verjährt nicht. Zu den Cold Cases, die neue Ermittlungsansätze haben, gehören zum Beispiel der Sexualmord an einer 16 Jährigen in Poll oder der Mord an einem Homosexuellen in der Mühlengasse jeweils vor rund 30 Jahren. Die Ermittler setzen vor allem auf neue Analysemethoden bei der DNA.