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Köln: Sitzungen laufen nach Bauunfall weiter
© Privat / Archivbild
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Köln: Sitzungen laufen nach Bauunfall weiter

Nach dem Bauunfall am Mittwoch am Kölner Landgericht kann der Betrieb dort erst einmal weiterlaufen. Allerdings ist es schwierig, weil bis zum Wochenende 15 Sitzungssäle aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.06.2020 15:12

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Deshalb sind am Donnerstag bereits Sitzungen und Prozesse ausgefallen, heißt es vom Landgericht. Der Betroffene Saal 213, in den gestern bei Bauarbeiten ein großes Stück Stahlbeton gestürzt war und ein darunterliegender Saal bleiben komplett gesperrt. Probleme bereitet auch das Loch in der Decke des Sitzungssaales. Eine Abdichtung war nach dem Unfall wegen des starken Regens nicht möglich. Jetzt wird mit Hochdruck an einem provisorischen Dach gearbeitet. Das Kölner Landgericht musste am Mittwochnachmittag evakuiert werden, nachdem eine tonnenschwere Betonplatte auf das Dach des Gerichtsgebäudes an der Luxemburger Straße gekracht war. Der Aufprall war so heftig, dass die Platte bis in den Gerichtssaal darunter durchschlug. Der Gebäudeteil ist wegen der Bauarbeiten aber aktuell gesperrt, deshalb befand sich niemand in dem Raum und es gab keine Verletzten. Trotzdem wurden alle laufenden Verhandlungen unterbrochen und Richter, Anwälte, Schöffen, Angeklagte und Mitarbeiter verließen sofort das Gebäude.

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