
Köln: Prozessbeginn nach Millionenbetrug
Weil sie Anleger in zehn Jahren um knapp 12 Millionen Euro betrogen haben sollen, stehen ab Freitag drei Männer vor dem Kölner Landgericht. Die Angeklagten im Alter zwischen 50 und 69 Jahren sollen ihren Opfer hohe Renditen versprochen haben.
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Laut Anklage haben die drei Männern rund 90 Investoren vorgegaukelt, dass ihre Firma in den USA 10 Milliarden Euro schwer ist und als Treuhänderin für sichere Investments sorge. Diese Geschäfte sollten über eine Bank in Dubai laufen und über Bankschuldverschreibungen eine festgelegte Mindestsumme einbringen. Allerdings soll ihre Firma in den USA über kein Vermögen verfügt haben. Laut Anklage soll den Geschädigten ein Schaden in Höhe von 11,5 Millionen Euro, 300.000 US-Dollar und 135.000 Schweizer Franken entstanden sein. Die drei Männer sind deshalb wegen besonders schweren Betrugs als Mitglieder einer Bande angeklagt. Für den Prozess sind über 30 Verhandlungstage vorgesehen, mit einem Urteil wird Ende Januar gerechnet.