
Köln: Prozess um Gewalttaten, u.a. in Frechen und Kerpen
Ein 40-Jähriger muss sich ab Dienstag (20.10.) vor dem Kölner Landgericht verantworten. Im Raum stehen zwölf Vorfälle, darunter Angriffe auf Polizisten, Körperverletzungen, Raub und Verstöße gegen ein Kontaktverbot. Möglich ist die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik.
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Sicherungsverfahren vor dem Landgericht Köln
In Köln beginnt am Dienstag (20.10.) vor dem Landgericht ein Sicherungsverfahren gegen einen 40 Jahre alten Mann. Nach Angaben des Gerichts geht es um zwölf Vorfälle in Köln, Frechen und Kerpen zwischen Ende Februar 2025 und Mitte Februar 2026.
Dem Mann wird vorgeworfen, Polizisten angegriffen, Zeugen körperlich verletzt und mehrfach ein Kontaktverbot gebrochen zu haben. Außerdem soll er am Kölner Hauptbahnhof ein Mobiltelefon gestohlen und den Besitzer geschlagen haben, als dieser ihn festhalten wollte.
Auch in Frechen soll der 40-Jährige einem Mann ins Gesicht geschlagen haben, um an ein Handy zu kommen. In Kerpen soll er Anfang des Jahres mehrfach gegen ein Kontaktverbot verstoßen und eine Frau aufgesucht haben.
Weil der Beschuldigte psychisch erkrankt sein soll, geht es in dem Verfahren nicht um eine Gefängnisstrafe. Stattdessen könnte das Gericht seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus anordnen.