
Das Projekt habe nicht zu der erhofften Entlastung der Party-Hotspots im Belgischen Viertel und auf der Zülpicher Straße geführt. Außerdem seien die Betriebskosten für Security und Müllentsorgung so hoch, dass sich der Biergarten nicht rechne. Und: andere Gastronomen hätten durch den Biergarten Umsatzeinbußen gehabt. Das dürfe nicht sein. Ansonsten sei das Projekt aber ein voller Erfolg gewesen, so die IG Gastro. Es habe keine Beschwerden von Anwohnern gegeben. Aktuell laufen noch Gespräche zwischen Stadt und Gastronomen für ein ähnliches Projekt auf der Schaafenstraße. Reibungslos gelaufen war der erste Abend auf der Vogelsanger Straße am Freitag aber nicht. Am frühen Abend waren alle Tische voll belegt, es gab lange Schlangen am Eingang. Auch wenn sich die Betreiber Mühe gaben, hielt sich längst nicht jeder Gast an die Regeln. Weil beispielsweise viele Menschen einfach über das Flatterband kletterten, anstatt die Eingänge zu benutzen, erteilte das Ordnungsamt Auflagen.