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Köln: Polizisten bekommen Taser jetzt dauerhaft
© Polizei Rhein-Erft-Kreis
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Köln: Polizisten bekommen Taser jetzt dauerhaft

Seit dem Jahresbeginn testen die Polizisten an Rhein und Erft die sogenannten Taser. Weil sich die Geräte bewährt hätten, gehören sie unter anderem in Köln jetzt zur Grundausstattung der Polizei. Das hat Innenminister Reul am Donnerstag erklärt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 28.10.2021 13:06

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Die Elektroschock-Pistolen wirken demnach furchteinflößend auf viele aggressive Personen, so dass sie klein beigeben. So zum Beispiel auch Ende September bei einem Ladendieb im HürthPark: er hat sich nach der Androhung des Tasers lieber sofort auf den Boden gelegt und festnehmen lassen. Es war einer von bislang 20 Taser-Einsätzen im Kreis. Hier läuft die Testphase vorerst auch weiter. Neben Köln werden auch Großstadt-Polizisten in Dortmund, Düsseldorf, Duisburg und Essen mit den leuchtend gelben Geräten ausgestattet. „In den Städten Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Köln werden Polizistinnen und Polizisten besonders oft angegriffen – auch, weil es hier örtliche Brennpunkte gibt wie etwa die Düsseldorfer Altstadt oder die Kölner Ringe“, so Innenminister Reul. Das Distanzelektroimpulsgerät wird durch die Polizisten offen, das heißt gut sichtbar, getragen und ist an seiner gelben Signalfarbe sofort zu erkennen. Muss das Gerät eingesetzt werden, sendet es nach Abschuss zweier Elektroden Stromimpulse aus, die auf das menschliche Nervensystem wirken. Es kommt zu einer neuromuskulären Lähmung, die den Aggressor kurzzeitig handlungsunfähig macht und die Polizisten in die Lage versetzt, die Person zu überwältigen, ohne weitere Gewalt anwenden zu müssen.

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