
Köln: Polizeipräsident ist für Waffenverbotszonen
In Köln gibt es seit Jahren immer mehr Messerattacken. Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob begrüßt deshalb die Diskussion um eine Waffenverbotszone. Angesichts der vielen Messerattacken in Köln könne ein zeitlich und örtlich begrenztes Waffenverbot etwa auf den Ringen, im Zülpicher Viertel oder auf dem Ebertplatz Sinn machen.
Veröffentlicht: Freitag, 05.11.2021 11:42
Die Messer würden meist von jungen Männern unter dem Vorwand der Selbstverteidigung mitgeführt. In Wahrheit würden die Waffen aber zunehmend auch bei kleineren Auseinandersetzungen benutzt, so Jacob. Er sagt, die Kölner Polizei würde mögliche Waffenverbotszonen maßvoll umsetzen und kontrollieren. Einlasskontrollen in die Verbotszonen solle es aber nicht geben. Waffenverbotszonen gibt es bereits immer wieder mal an den Bahnhöfen in NRW. Das Bundespolizeigesetz erlaubt dies, das Landespolizeigesetz nicht so ohne weiteres, deshalb müsse es klare Vorgaben von der Landesregierung geben, so der Kölner Polizeichef.