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Köln: Polizei äußert sich zu Missbrauchskomplex
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Köln: Polizei äußert sich zu Missbrauchskomplex

Nach dem Schlag gegen einen neuen Missbrauchskomplex haben Polizei und Kölner Staatsanwaltschaft am Montag schockierende Einzelheiten der Ermittlungen bekanntgeben.

Veröffentlicht: Montag, 30.05.2022 12:04

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​Danach sollen die neuen Fälle sexuellen Missbrauchs an Kindern eine Dimension an Brutalität haben, die die Taten von Lügde noch übersteigen sollen, heißt es. Er sei erschüttert und fassungslos. Ein solches Ausmaß an menschenverachtender Brutalität und gefühlloser Gleichgültigkeit gegenüber kleinen Kindern sei ihm noch nie begegnet, sagte Kölns Polizeipräsident Falk Schnabel. Im Mittelpunkt der Fälle von schwerem sexuellen Missbrauch an Kindern steht ein 44-jähriger Angestellter aus Wermelskirchen. Er soll im Internet seine Dienste als Babysitter angeboten haben und war so mit seinen Opfern in Kontakt gekommen. Im Großraum Köln soll es zwölf Opfer geben, zehn Jungen und zwei Mädchen. Auf riesigen Datenmengen wurden bei dem Mann Bilder und Filme brutalster Gewalt an Babys und Kleinkindern gefunden, so die Ermittler. Bisher konnten 33 Opfer identifiziert werden. Die Zahlen könnten aber steigen – denn bisher seien erst zehn Prozent der Datenmenge ausgewertet.

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