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Köln: Pink-Panther-Prozess gestartet
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Köln: Pink-Panther-Prozess gestartet

Hubschrauber, Spezialeinheiten und bewaffnete Polizisten vor und im Kölner Landgericht. So sah es vor Ort aus, als dort am Vormittag der Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der Juwelenräuber-Bande „Pink Panther“ begonnen hat.

Veröffentlicht: Dienstag, 05.07.2022 11:48

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Die Bande ist weltweit aktiv und hat auch schon auf spektakuläre Art und Weise Mitglieder aus Gefängnissen befreit. Der 34-Jährige soll laut Anklage an drei Überfällen in Köln-Nippes, auf der Zülpicher Straße und in Baden-Württemberg beteiligt gewesen sein und über 700.000 Euro Beute gemacht haben. Dabei soll der Angeklagte auch ein Maschinengewehr AK 47 benutzt haben, um den Überfall abzusichern. Für die Opfer setzten die Täter damals teils rosafarbene Handfesseln ein. Die mutmaßlichen Komplizen des Angeklagten wurden bereits vor Jahren zu langen Haftstrafen in Köln verurteilt. Dem heute Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Freiheitsstrafe. Die Verteidigung spricht von einem Indizien-Verfahren und wirft der Staatsanwaltschaft lückenhafte Ermittlungen und Fehler in der Anklage vor. Der Angeklagte war im vergangenen Jahr bei einer Passkontrolle am Flughafen von Barcelona verhaftet worden. Die spanischen Behörden lieferten ihn dann nach Deutschland aus.

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