
Köln: Neues Sicherheitskonzept für 11.11. auf der Zülpicher
Im Kwartier Latäng wird es zur Sessionseröffnung am Elften Elften ein neues Sicherheitskonzept geben. Kern ist ein neues Wege- und Sperrkonzept mit einem einzigen zentralen Eingang zur Partymeile durch die Unterführung am Bahnhof Süd.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.10.2022 14:18
So sollen einerseits Anwohner vor Wildpinklern und Vandalismus geschützt werden, andererseits aber auch die Massen innerhalb des Viertels besser verteilt werden. Auch die Bahnen am Barbarossaplatz sollen so länger fahren können, ohne, dass Jecke auf den Schienen unterwegs sind. Und so sieht es konkret aus: Wer im Kwartier Latäng feiern will, wird diesmal vom Barbarossplatz über die Luxemburger Straße auf die Uni-Wiesen und von dort durch verschiedene Kontrollschleusen durch den Tunnel am Bahnhof Süd auf die Zülpicher Straße geführt. Die Uni-Wiesen sind mit Bauzäunen abgeriegelt und es gibt einen mit Gummimatten ausgelegten Weg um den Rasen zu schützen. Die Luxemburger Straße wird für den Verkehr zunächst stadtauswärts einspurig, später wahrscheinlich für Autos komplett gesperrt, so die Stadt. Auch Seitenstraßen innerhalb des Viertels bleiben gesperrt, um Anlieger zu schützen. Wer in dem Bereich wohnt oder arbeitet, bekommt Armbänder mit denen man problemlos überall durchkommen soll.
Die Polizei wird nach eigenen Angaben an diesem Tag mit etwa 1.000 bis 1.100 Beamten im Einsatz sein – etwas weniger als im vergangenen Jahr. Das reiche aber, denn mit dem neuen Konzept seien die Massen besser händelbar. Die Stadt will insgesamt 150 Beschäftigte des Ordnungsamtes auf die Straße schicken, die von 520 Mitarbeitenden eines privaten Sicherheitsunternehmens unterstützt werden.