
Köln: Neue Schritte gegen Verkehrslärm auf der Lux?
Die Stadt Köln will den Verkehrslärm auf der Luxemburger Straße mit einer neuen Untersuchung weiter senken. Tempo 30 zwischen Barbarossaplatz und Militärringstraße reicht nach Angaben der Stadt nicht aus, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten.
Veröffentlicht: Montag, 27.07.2026 11:10
Lärmgutachten zur Luxemburger Straße in Köln
In Köln bleibt der Verkehrslärm auf der Luxemburger Straße nach Angaben der Stadt zu hoch. Die Stadt sieht dadurch weiterhin die Gesundheit der Anwohner gefährdet.
Nach Angaben der Stadt hat auch Tempo 30 auf dem Abschnitt zwischen Militärringstraße und Barbarossaplatz bislang nicht den gewünschten Effekt gebracht. Zwar gilt das Tempolimit dort seit knapp einem Jahr, laut einem Lärmgutachten reicht die Maßnahme allein aber nicht aus, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten.
Deshalb will die Stadt Köln eine umfangreiche Verkehrsuntersuchung starten. Sie soll klären, welche Maßnahmen den Lärm auf der Luxemburger Straße nachhaltig senken können.
Als mögliche Lösung nennt die Stadt, die Straße einspurig zu machen und Radstreifen einzurichten. Dadurch könnte der Verkehr laut Stadt um bis zu 25 Prozent sinken.
Die Verkehrsuntersuchung soll rund 270.000 Euro kosten. Der Kölner Mobilitätsausschuss soll sich in seiner Sitzung Ende September mit dem Plan beschäftigen.