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Köln: Neue Ermittlungen gegen Woelki
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Köln: Neue Ermittlungen gegen Woelki

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat ein weiteres Verfahren gegen Kardinal Woelki eingeleitet. Dabei geht es um den Verdacht der falschen eidesstattlichen Versicherung rund um die Ernennung eines Düsseldorfer Stadtdechanten im Jahr 2017, heißt es.



Veröffentlicht: Mittwoch, 23.11.2022 17:42

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Der Pfarrer war wegen eines sexuellen Kontakts mit einem 16-Jährigen Prostituierten aufgefallen. In einem presserechtlichen Verfahren wehrt sich Woelki gegen einen Bericht der «Bild»-Zeitung. Nach Auffassung Woelkis hat die Zeitung fälschlicherweise behauptet, dass er bei der Ernennung des Pfarrers dessen Personalakte gekannt und von einer Warnung der Polizei gewusst habe. Woelki hatte das per eidesstattlicher Versicherung zurückgewiesen. In der vergangenen Woche hatte dann die frühere Sekretärin von Woelkis Vorgänger Kardinal Meisner ausgesagt, sie habe schon 2011 dem damaligen Weihbischof Woelki von den Neigungen des Pfarrers erzählt. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt bereits in einem weiteren Fall gegen den Kölner Erzbischhof. Es geht um den Verdacht, dass Woelki auch über den Missbrauchsfall des früheren Sternsinger-Präsidenten Pilz eine Falschaussage gemacht haben könnte.

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