
Wie Shell mitteilt sind für den Transport nachts drei Straßen in Godorf und Sürth nur eingeschränkt befahrbar, und zwar die Industriestraße, die Wattigniestraße und der Kiesgrubenweg. Die sieben riesigen Module für die neue Bio-LNG-Anlage kommen im Godorfer Hafen an und werden dort verladen. Dann gehen sie auf Spezialtransportern auf ihre drei Kilometer lange Reise zum Shell-Standort in Godorf. Hier entsteht eine Anlage, die den Jahresbedarf von bis zu 5.000 LNG-Lastern mit nachhaltigem Treibstoff decken kann, so Shell. Weitere Einschränkungen wird es in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch geben.
Die Bio-LNG-Anlage umfasst neben den Tanks eine Verflüssigungsstufe, eine Gasreinigung und -trocknung sowie zwei Abfüllstationen für Tankwagen. Als Einsatzstoff wird über die normale Gasleitung ein Mix aus fossilem Erdgas und zertifiziertem, nachhaltigen Bio-Erdgas, sogenanntes "Grünes Gas" bezogen, so Shell. Das Gas wird auf Minus 162 Grad Celsius gekühlt und damit zu LNG verflüssigt.