
Köln: Möglicher Sprengsatz wohl nicht zündfähig
Nach dem Fund eines möglichen Sprengsatzes in einem abgestellten Zug in der Nacht auf Samstag laufen die Ermittlungen zu den Hintergründen bei der Kölner Polizei auf Hochtouren. Noch sei nichts Genaueres bekannt, heißt es von den Ermittlern.
Veröffentlicht: Sonntag, 04.10.2020 06:08
Um herauszufinden, wer den nicht zündfähigen Sprengsatz in die Regionalbahn gelegt hat, werden die Spuren des Fundortes ausgewertet und die Videoaufzeichnungen der Bahn analysiert. Lange war am Samstag unklar, wie gefährlich der etwa Schuhkarton große Gegenstand ist. Entsprechend der Einsatz der Polizei: Spezialeinheiten, Hubschrauber, Spezialisten des LKA und über 20 Sprengstoffsuchhunde auch aus anderen Bundesländern war bis zum Abend im Deutzer Feld im Einsatz. Dann war klar, die selbstgebaute Sprengvorrichtung enthielt zwar Nägel aber nur sehr wenig Schwarzpulver. Eine Gefährdung von Menschen sei äußerst unwahrscheinlich gewesen, heißt es von den Spezialisten vom LKA. Später gab es dann Entwarnung auch für die 27 weiteren durchsuchten Züge auf dem Areal – es seien keine weiteren gefährlichen Gegenstände gefunden worden.