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Köln: Missbrauchsprozess gegen Familienvater gestartet
© Frank Waltel
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Köln: Missbrauchsprozess gegen Familienvater gestartet

In Köln hat am Montagmorgen der Missbrauchsprozess gegen einen Familienvater aus Bergisch Gladbach begonnen. Dem Mann wird vielfacher Missbrauch vorgeworfen – unter anderem soll er seine eigene Tochter missbraucht haben.

Veröffentlicht: Montag, 17.08.2020 09:09

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Knapp anderthalb Stunden lang verlas die Staatsanwaltschaft die Anklage. Sie erzählt im Details 79 Fälle von Vergewaltigung und Missbrauch durch den Angeklagten - meist der eigenen Tochter als diese drei Monate bis zwei Jahre alt war. Im Gerichtssaal selber ist außer der Stimme der Staatsanwaltschaft nichts zu hören. Eine beklemmende Stille, zu unfassbar die geschilderten Taten. Der angeklagte Familienvater selber verfolgt die Anklage ohne sichtliche Regung. In den nächsten Verhandlungstagen wird es auch um den psychischen Zustand des 43-Jährigen gehen. Das Urteil soll Ende September fallen. Dem Mann droht die Sicherungsverwahrung. Wenn der Angeklagte in den nächsten Tagen aussagt, wird das aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit passieren. Die Nebenklägerin, die die Tochter vertritt, hat das beantragt und das Gericht hat dem zugestimmt. Es geht dabei um die Privatsphäre der Tochter die geschützt werden soll, wenn über Einzelheiten der Taten gesprochen wird.

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