Köln: Missbrauchsgutachten des Erzbistums häufig eingesehen

Lange war es unter Verschluss gehalten worden, dann aber doch einsehbar: Das Missbrauchsgutachten des Kölner Erzbistums.

Wie das Erzbistum mitteilte, haben knapp 400 Menschen zwischen dem 25. März und dem 01. April das Angebot genutzt und sich das Gutachten durchgelesen.

© Erzbistum Köln

Hauptsächlich waren es Missbrauchsbetroffene, Journalisten oder Interessierte.

Um das Gutachten hatte es im Vorfeld viel Unruhe gegeben. Denn Kardinal Woelki hatte es wegen rechtlicher Bedenken zunächst zurückgehalten und ein zweites Gutachten bei einer anderen Kanzlei in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse davon wurden bereits letzten Monat veröffentlicht. Beide Gutachten sehen unter anderem Pflichtverletzungen bei dem früheren Kölner Kardinal Meisner und dem Hamburger Erzbischof Heße.

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