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Köln: Missbrauchs-Vater aus Bergisch Gladbach will Revision
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Köln: Missbrauchs-Vater aus Bergisch Gladbach will Revision

Der im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach zu zwölf Jahren Haft verurteilte Vater hat Revision gegen die Entscheidung des Kölner Landgerichts eingelegt. Jetzt muss sich voraussichtlich der Bundesgerichtshof mit dem Fall von Jörg L. beschäftigen, der als Schlüsselfigur des Pädophilen-Netzwerks gilt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 14.10.2020 11:08

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Der 43-Jährige Familienvater war in der vergangenen Woche in Köln unter anderem wegen Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes und Herstellens kinderpornografischer Schriften verurteilt worden. Er hatte aus Sicht der Strafkammer immer wieder seine 2017 geborene Tochter missbraucht, davon Aufnahmen gemacht und diese über Chats an Gleichgesinnte verschickt. Der gelernte Koch und Hotelfachmann muss aber nicht nur ins Gefängnis, es wurde auch Sicherungsverwahrung angeordnet. Jörg L. gilt als eine Schlüsselfigur im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach, weil Polizisten nach Durchsuchungen bei ihm wie in einem Schneeballsystem immer mehr Verdächtigen auf die Spur kamen. Sie stießen auf eine Art Parallelwelt, in der Männer im Netz Videos und Abbildungen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs austauschten. Der Fall hat längst bundesweite Ausmaße angenommen.

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