Köln: Ministerpräsident kritisiert Stadt wegen 11.11.

NRW-Ministerpräsident Wüst hat der Stadt Köln zu nachlässige Kontrollen der Corona-Regeln beim Karnevalsauftakt vorgeworfen.

© Radio Erft/Dominik Becker

Man habe noch im Vorfeld gemeinsam mit der Stadt die Regeln verschärft. Zur Vorsicht gehöre aber, dass die notwendigen Regeln auch konsequent umgesetzt und auch kontrolliert würden, sagte Wüst dem Nachrichtenmagazin Spiegel. Das sei leider nicht überall erfolgt.

In Köln hatten am 11. 11. Tausende Menschen den Beginn der Karnevalssaison gefeiert. Bilder und Videos von dicht bevölkerten Party-Hotspots, zum Beispiel auf der Zülpicher Straße, führten zu vielen kritischen Kommentaren. Es sei unverantwortlich, trotz der hohen Corona-Inzidenzen derart eng beieinander zu feiern, lautet der Vorwurf. Köln hatte für den Tag die Feierzonen abgesperrt und unter die 2G-Regel gestellt. Das heißt: Dort mitfeiern sollten nur Geimpfte und Genesene.

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