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Köln: Milliardenverluste in den Karnevalshochburgen
© Festkomitee Kölner Karneval (Archivbild)
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Köln: Milliardenverluste in den Karnevalshochburgen

Kölle Alaaf, aber immer noch mit angezogener Handbremse. Die Coronapandemie sorgt im Karnevalsgeschäft auch in dieser Session für große wirtschaftliche Schäden – und sie scheinen noch größer auszufallen als im letzten Coronajahr. Das zeigt jetzt eine Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft, die die Verluste in den Hochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz untersucht hat.

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Die meisten Sitzungen und Züge sind abgesagt, und nicht alle Jecken wollen in die Karnevalshochburgen reisen. Das sorgt für Verluste, vor allem bei Gastronomen und Hoteliers, heißt es in der Studie. Direkt dahinter folgt der Einzelhandel, hier sind natürlich vor allem Kostümhändler betroffen. Unter dem Strich steht laut den Wirtschaftsexperten ein Verlust von mehr als 1,6 Milliarden Euro. Damit liegen die wirtschaftlichen Schäden für den Karnevalssektor nochmal höher als im letzten Coronajahr. Das begründen die Wirtschaftsexperten vor allem damit, dass die Session deutlich länger ist als 2020, und auch die Inflation spiele eine Rolle.

Auch die Einfuhr von Karnevalsartikeln nach Deutschland ist weiter zurückgegangen. Laut dem Statistischen Bundesamt sank der Importwert von Karnevalsartikeln im letzten Jahr um rund ein Viertel im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019.

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