
© Radio Erft
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Laut Anklage hatte die Frau eine Woche vor der Tat auf Nachfrage des Mannes zugegeben, einen Freund zu haben – was allerdings falsch war. Mit der Lüge wollte sie sich endgültig trennen und scheiden lassen. Der Mann soll dann eine Woche später in ihre Wohnung, die sie mit den beiden gemeinsamen Kindern bewohnte, gefahren sein. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hatte er den Vorsatz, sie zu töten. Mit 66 Messerstichen soll er sie aus gekränkter Ehre im Schlafzimmer verletzt haben, wenig später starb sie. Der Prozess wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen ist bis Ende Februar angesetzt.
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